Geschichte der Mathematik. (Q5911230)
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scientific article; zbMATH DE number 2652407
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Geschichte der Mathematik. |
scientific article; zbMATH DE number 2652407 |
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Geschichte der Mathematik. (English)
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1904
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Diese kurze Darstellung der Entwicklung der Mathematik bis zum Jahre 1800 zerfällt in drei Abschnitte. I. Im Altertum (S. 7-49) spielen natürlich die Griechen die Hauptrolle (S. 10-41), während Ägypter und Babylonier auf drei Seiten, Römer auf zwei, Inder auf sechs Seiten abgehandelt werden. II. Das Mittelalter (S. 49-72) umfaßt die Geschichte der Mathematik bei den Arabern (S. 49-57), die Zeit der Abazisten und Algorithmiker (auf zwei Seiten), die Zeit des Wiedererwachens der Mathematik in Europa (auf sieben Seiten) und die Zeit des Aufschwunges der Mathematik in Deutschland (die deutschen Rechenbücher des 15. Jahrhunderts, \textit{Regiomontan} und \textit{Lionardo da Vinci}). Der III. Abschnitt (S. 72-143) beginnt mit der Zeit des Aufschwunges der Algebra (S. 72-98) und behandelt dann die Geschichte der Mathematik im 17. Jahrhundert (auf 29 Seiten) und die des 18. Jahrhunderts (auf 16 Seiten). Eine Geschichte der Mathematik auf 143 Seiten kleinen Formats zu schreiben, ist sehr schwer. Auf 16 Seiten einen einigermaßen klaren Begriff von den Fortschritten der Mathematik im 18. Jahrhundert zu geben, halten wir für ganz unmöglich. In diesem Abschnitt vermissen wir denn auch eine Reihe von Namen wie \textit{Montucla, Maupertuis, Segner, Delambre, Lacaille, Lalande, Kühn, Horner, Simpson, Klügel, Waring, Boscovich, Tob. Mayer, Kraft, Cagnoli, Nic. Fuß, Malfatti, Trembley, Vega.} Von \textit{Kästner} wird nur erwähnt, daß\ seine methodischen Schriften den elementaren Rechenunterricht förderten, von \textit{Robert Simson}, daß\ er die Transversalensätze \textit{Cevas} aus dehnte, von \textit{Vandermonde}, daß\ er die neue Theorie der Determinanten vervollkommnete. Auch konnten die Verdienste von \textit{d'Alembert, Stirling, Lambert} nicht genügend gewürdigt werden. Um den Leser für den Ausfall des 19. Jahrhunderts zu entschädigen, werden im \textit{Anhang} (S. 144-146) die Überschriften der rein mathematischen Kapitel der ``Enzyklopädie der Mathematischen Wissenschaften'' abgedruckt. Wir können nur wünschen, daß\ der Verleger für eine zweite Auflage den Raum von mindestens zwei Bänden seiner Sammlung zur Verfügung stellen möchte.
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