On some applications of dynamical principles to physical phenomena. (Q5914128)
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scientific article; zbMATH DE number 2701036
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | On some applications of dynamical principles to physical phenomena. |
scientific article; zbMATH DE number 2701036 |
Statements
On some applications of dynamical principles to physical phenomena. (English)
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1885
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Der Verfasser bemerkt, dass die Neigung zur Anwendung dynamischer Principien und Methoden auf die Erklärung physikalischer Erscheinungen seit der Entdeckung des Princips von der Erhaltung der Energie stetig gewachsen ist, und dass die davon herrührende Anschauung, nach welcher jede physikalische Erscheinung eine dynamische Erklärung zulässt, kaum noch in der gegenwärtigen Zeit in Frage gestellt wird. Wir können die Masse (unter Einschluss des Aethers, wenn nötig),welche bei jeder physikalischen Erscheinung beteiligt ist, ansehen, als ob sie ein materielles System bildete, und die Dynamik dieses Systems mit Hülfe irgend einer der Methoden studiren, welche wir auf die gewöhnlichen Systeme in der Dynamik starrer Körper anwenden. Da wir nicht viel über den Bau dieser Systeme wissen, können wir nur hoffen, nutzbare Resultate dadurch zu erhalten, dass wir Methoden anwenden, die keine genauen Kenntnisse inbetreff des Mechanismus des Systems erheischen. Die Methode der Erhaltung der Energie ist eine solche; aber es giebt noch andere, die schwerlich eine grössere Kenntnis von dem Bau des Systems verlangen und uns doch bestimmtere Aufschlüsse zu geben vermögen als jenes Princip bei der gewöhnlichen Art seiner Anwendung. Lagrange's Gleichungen und die Hamilton'sche Methode der Variation sind derartige Wege, und es ist der Zweck der vorliegenden Schrift, diese Methoden auf die Erforschung der Umwandlung einiger unter den Formen der Energie anzuwenden und ihre Brauchbarkeit sowohl für die vergleichende Anordnung von Ergebnissen verschiedener Art, als auch für das Ersinnen neuer Experimente zu zeigen. Ein grosser Teil der zu erzielenden Resultate kann durch den Gebrauch der gewöhnlichen Principien der mechanischen Wärmetheorie erhalten werden, und es ist selbstverständlich, dass diese Principien enge Beziehungen zu allen Methoden haben müssen, die sich auf Erwägungen über Energie stützen. Lagrange's Gleichungen wurden mit grossem Erfolge durch Maxwell in seinem ``Treatise on electricity and magnetism'' (Bd. II., Cap. 6-8) benutzt, um die Gleichungen des magnetischen Feldes zu finden. Um den Umfang der Schrift nicht zu sehr anschwellen zu lassen, beschränkt sich der Verfasser auf die Betrachtung der Beziehungen, welche zwischen verschiedenen Erscheinungen der Elasticität, der Wärme, der Elektricität und des Magnetismus bestehen; aber selbst unter dieser Einschränkung ist es ihm nur möglich, einige der hervorragenderen Erscheinungen aus der Menge derjenigen zu betrachten, auf welche die Methode anwendbar ist.
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