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The astrolabes of the world based upon the series of instruments in the old Ashmolean Museum at Oxford, with notes on astrolabs in the collections of the British Museum, Science Museum, Sir J. Findlay, Mr. S. V. Hoffmann, the Mensing Collection, and in other public and private Collections. Vol I: The eastern astrolabes. Vol. II: The western astrolabes. - MaRDI portal

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The astrolabes of the world based upon the series of instruments in the old Ashmolean Museum at Oxford, with notes on astrolabs in the collections of the British Museum, Science Museum, Sir J. Findlay, Mr. S. V. Hoffmann, the Mensing Collection, and in other public and private Collections. Vol I: The eastern astrolabes. Vol. II: The western astrolabes. (Q593330)

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scientific article; zbMATH DE number 2548747
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English
The astrolabes of the world based upon the series of instruments in the old Ashmolean Museum at Oxford, with notes on astrolabs in the collections of the British Museum, Science Museum, Sir J. Findlay, Mr. S. V. Hoffmann, the Mensing Collection, and in other public and private Collections. Vol I: The eastern astrolabes. Vol. II: The western astrolabes.
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    The astrolabes of the world based upon the series of instruments in the old Ashmolean Museum at Oxford, with notes on astrolabs in the collections of the British Museum, Science Museum, Sir J. Findlay, Mr. S. V. Hoffmann, the Mensing Collection, and in other public and private Collections. Vol I: The eastern astrolabes. Vol. II: The western astrolabes. (English)
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    1932
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    Es ist schwer, bei der Besprechung dieses Prachtwerkes der berühmten Oxford University Press die mathematischen Grundlagen der Astrolabien in den Vordergrund zu rücken. Allzu leicht läßt man sich von der künstlerischen Form der Ausführung gefangen nehmen, oder fühlt sich versucht, auf die velseitigen kulturhistorischen Ausblicke aufmerksam zu machen. Verf. schreibt dem Astrolabium ein Alter von mindestens 2000 Jahren zu. Allerdings haben sich unter den Funden der zahlreichen Ausgrabungen in Mesopotamien und der griechischen Welt der Antike keine Astrolabie nachweisen lassen, was sehr zu bedauern ist. Das älteste genau datierte Stück, das Verf. untersuchen konnte, ist laut Inschrift ``von Ahmad und Mohamad, den zwei Söhnen Ibrahims, Verfertigern von Astrolabien, Bürgern von Isfahan im Jahre 374 nach den Hedschra (=984 unserer Zeitrechnung)'' hergestellt worden. Für Jahrhunderte stammen jetzt diese Instrumente aus der Welt des Islams, die arabischen Bezeichnungen für seine Teile, die arabischen Sternnamen usw. bürgern sich ein und finden sich später auch in den Darstellungen abendländischer Gelehrter und auf den Astrolabien europäischer Herkunft. Trotzdem war das Instrument sicher griechischen Forschern längst bekannt. Man pflegt auf \textit{Hipparch} (180-125 a. Chr. n.) die Entdeckung der stereographischen Projektion zurückzuführen, ohne die Astrolabien nich denkbar sind. \textit{Ptolemäus} hat im Almagest das Instrument beschrieben. Eine ausführliche Abhandlung über das Wesen und den Gebrauch des Astrolabiums verfaßte um 625 p. Chr. n. \textit{Johannes Philoponus} von Alexandria. Nur etwa 25 Jahre später schriebt ein syrischer Bischof, \textit{Severus Sabokt} aus Nisibilis, über das gleiche Thema. Beide Schriften sind vom Verf. erstmaling in englischer Sprache zum Abdruck gebracht und dadurch allgemein zugänglich gemacht worden. Es ist erstaunlich, wie wenig sie sich im Stil und Aufbau von einem modernen Kompendium unterscheiden. Bedeutsam ist es, daß ein einziges byzantinisches Astrolabium aus dem Jahre 1062 bekannt ist, welches in der Beschriftung und Ornamentik auch nicht die leisesten Anklänge an arabische Vorbilder aufweist, also wohl eine spätes Erzeugnis rein griechischer Tradition ist. Die Grundelemente des Astrolabiums haben sich seit der Frühzeit nicht geändert. Es dient zunächst dazu, eine Höhe über dem Horizont zu messen. Alle weiteren Operationen vollziehen sich dann mechanisch auf der stereographischen Projektion des Himmels, die auf dem auswechselbaren ``Tablett'' eingraviert ist. Projektionszentrum ist in der Frühzeit ausschließlich ein Pol, dargestellt werden die Parallelkreise zum Horizont. Deshalb wird für jede geographische Breite ein besonderes Tablett benötigt. Auf dem über dem Tablett angeordneten Netz sind die Ekliptik und die Positionen wichtiger Sterne angegeben, die für die zu lösenden Aufgaben die weiter gebrauchten Stücke liefern. Es ist erstaunlich, wie geschickt die Astrolabisten eine Art analytischer Geometrie der Kugeloberfläche treiben, erstaunlich, wenn man bedenkt, wie spät und unter welchen Mühen sich der Begriff der Koordinaten in der Ebene durchgesetzt hat. Später kommen reicher ausgestattete Astrolabien vor. Manche haben besondere astrologische Tabletts. Bei anderen enthält die Rückseite wichtige Gravierungen. So kann man den Zusammenhang zwischen dem Kalender und der scheinbaren Bewegung der Sonne durch den Tierkreis ablesen. Die Schattenrichtungen zu verschiedenen Tageszeiten werden eingezeichnet, oder es finden sich die trigonometrischen Funktionen als Strecken im Einheitskreise abgetragen. Das Kalendarium ist zuweilen durch ein Räderwerk zu bewegen. Das früheste Beispiel eines solchen Vorläufers der Räderuhren stammt von Mohamad dem Nadelmacher aus Isfahan (1223/24). Eine wirkliche Neuerung brachte \textit{Arzachel}, der in Cordoba 1029-1087 lebte. Er wählte als Projektionszentrum einen Punkt des Äquators und erhielt so eine Himmelskarte, die von der geographischen Breite des Beobachtungsortes unabhängig ist. Diese Projektion hat unter dem Namen Saphaea Arzachelis eine weite Verbreitung gefunden. Im zweiten Bande werden die Astrolabien westlicher Herkunft besprochen. Wiederum werden historisch wichtige Abhandlungen voll zum Abdruck gebracht. So wird die Übersicht über die künstlerisch hervorragenden flämischen Astrolabien durch eine in der lateinischen Ursprache wiedergegebene Schrift von \textit{Heinrich Bate} aus dem Jahre 1274 eingeleitet. Von den Deutschen kommt \textit{Hermannus Contractus,} Mönch auf der Insel Reichenau, mit seiner berühmten Untersuchung De mensura astrolabii aus dem Jahre 1040 zu Wort. Mathematisch interessant ist das Geschick, das \textit{Hermann}, lib. 2, II-IV, bei der Behandlung von Brüchen beweist. Wichtig für die Verbreitung des Astrolabiums wurde ein Buch des Nürnberger \textit{Johann Stöffler} (1426-1531), aus dem eine Reihe von Bildproben, darunter sein Porträt, gebracht werden. Als Beispiel einer englischen Abhandlung finden wir die ersten Seiten von \textit{Tanner}s Mirror for mathematiques or the travailers joy and felicitie aus dem Jahre 1687 faksimiliert. Es ist nicht möglich, auf Einzelheiten der abgebildeten Astrolabien einzugehen. Erwähnt seien nur die kleinsten Formate, die eine verfeinerte Goldschmiedekunst zu Wege brachte. Der 1609 verstorbene Augsburger \textit{Christoph Schissler} verfertigte Exemplare von der Größe einer Taschenuhr. Ein provenzalischer Arzt \textit{Bonetus} ließ Papst Alexander VI. gar ein Astrolabium in Form eines Siegelringes überreichen. Für die Bedürfnisse der Seefahrer wurden vereinfachte, aber besonders gewichtige Typen von Astrolabien entwickelt, und zwar erst im Abendland. Ihre Einfuhrung geht auf einen Deutschen zurück. König \textit{Johann II.} von Portugal berief \textit{Martin Behaim}, ``die Seefahrer zu lehren, nach der Höhe von Sonne und Sternen zu segeln, da er zuerst das Astrolabium in die Kunst der Navigation eingeführt habe, das vorher nur die Astronomen benutzten''. Ein von dem Schweden \textit{Theodor Wählin} beigesteuerter Anhang über sogenannte astronomische Uhren enthalt wundervolle Abbildungen solcher Kunstwerke, vielfach auch aus deutschen Kirchen, die wenig bekannt sind. Das große Werk ist von einem Spezialisten geschrieben und manche Teile, wie die große Bibliographie, sind in ihrem ganzen Wert auch nur von besonderen Kennern zu würdigen. Alle aber, die an der Geschichte der Astronomie interessiert sind, werden mit Freude die Bände durchblättern und gepackt werden, wenn sie sich hier oder da in einer der großen Abhandlungen festlesen. Besprechungen: J. K. F., Nature 131 (1933), 819-821; \textit{L. G. Simons}, Scripta math. 2 (1934), 266-271.
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